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Freux
Der große Wagen macht seine Runde.
Sprachlos vor Entzücken bin ich, Im Angesicht der goldnen Sonne.
Wer nun vermag zu stehen, Wer sich jetzt erhebt, Hat sich selbst erhöht.
Lang lebe die neue Ordnung, Die das Chaos selbst gebar.
| ´S Herzerl
Iss von mir Und wir sind wir.
Iss von mir Und wir sind ich.
Iss von mir Und wir sind du.
Iss von mir Und wir sind gleich.
Das Herzbrot will geliebt sein. |
Bethno
Der greise Gedanke ist gefallen. Er schlägt die Wunde tief ins Fleisch.
Die Seele strafte ihn nach dem Gesetz. Und holt ihn heim ins alte Denken.
Der Widerstand hat die Vision besiegt.
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Sternchen
Der Stern fällt Doch er vergeht nicht.
Er kommt und geht Wie es ihm gefällt.
Er schläft und wacht Zur gleichen Zeit.
| Lero
Der Visionenfänger sieht klar. Er folgt dem fremden Stern.
Hat er ihn gefangen, ist die Jagd verloren.
Doch erkennt ihn der Weg, so kann die Reise ewig dauern. | Feindfreund
Der Feindfreund kommt und nimmt die Jungen. Er kommt und holt die Alten auch. Er schluckt allein die Sterne noch vom Zelt.
Die Steine aber fallen durch den Himmel.
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Banocto
Der Meister-Schöpfer schafft für uns alle an.
Neue Welten will er finden, Doch er sucht sie am falschen Ort.
Berauscht vom Gift des Lebens, Stellt er neue Regeln auf,
Und bricht doch selbst sein Gesetz.
| Goldspinne
Spinne Gold, liebes Kind, Spinne goldene Gedanken.
Knete und walge das Gefühl so lange aus, bis der Gefühlsteig sich über ein paar Tage spannen lässt.
Spinne goldene Gedanken, mein Kind.
| Indira
Das Schlangenfeuer frisst sie von innen, Doch sie tanzt auf dem Vulkan.
Für zwei neue Welten, stellt sie Gedanken bereit. In eine tritt sie ein.
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Dalai Lama und Yang
Das Kleine ist groß und das Große ist klein.
Eine Tochter ist das Spielbild der Mutter. Im Angesicht der Liebe ist sie still.
Was sich liebt bleibt auf immer verbunden.
Die Mutter wird ihr Herz für das Kind geben. Auch wenn die Tochter sie nicht gehen lassen wird.
| Die DÖSis
Was nie vereint sein darf. Was nie getrennt sein wird.
Was die gleiche Sprache denkt. Und sich trotzdem nicht versteht.
Das reibt die Gedanken zum Himmelsflug auf. Das braucht sich in dunkler Nacht. Das schmiegt sich zusammen im Ländermeer.
Und hat sich lieb.
| Rotweiß
Es schäft in mir mein kleines Tier Und träumt von sanften Welten.
Es schläft in mir mein Feindestier Und träumt vom neuen Leben.
Die Träume aber nehm ich ihm und lass es weiterleben.
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Mutter aller Viecher
Im Kessel meiner Imagination brauen sich ungewöhnliche Wesen zu neuem Leben heran. Ich gebäre atmende, sich zu figurativen Wesen verdichtende, einzigartige Denkräume.
Die fliehenden Ideen erhalten ein figürliches Formenkleid und wissen sich darin zu gefallen.
Behutsam schmiegen sich vibrierende Werkstoffe der innigen Einheit einer äußeren Gestalt entgegen. Letztlich vollendet sind sie:
Form. Figur. Vieh. Viech.
Ich bin die Mutter aller Viecher.
| Gedankengarn spinnen
Alles was ich an Gedankengarn zur Schaffung des neuen Wesens benötigen werde, findet im Prozess der Gestaltnahme seinen Weg verlässlich zu mir. Stets lassen meine Kreationen das Prisma, durch welches sie in die manifestierte Realität eingeflossen sind, erahnen.
Die lebende Masse transformiert sich kraft meines zentrierten Fokus seiner manifestierten Bestimmung entgegen. Ich führe sie sanft von der Hand, ihrer vorherbestimmten Form am Rande des sich entfaltenden Universums, entgegen.
| Ideenküken ausbrüten
Meine Ideenküken bebrüte ich stets sorgsam, um sie alsbald zu lebensgroßen Ideenfeldern auszuweiten. Aus den Sternenzwischenräumen selbst lese ich die jungen Ideen aus und fülle sie in neue Körper. Alle kommen sie gern zu mir, um Viech zu werden.
Ich rolle die reife, von den Energien des Kosmos durchtränkte, goldene Zukunftsbahn vor mir aus. Schon entwirrt sich die Bahn und gibt die strahlende Komposition der leuchtenden Vision frei.
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