"Die
Bildhauerin Bri Hellinckx aus
Eisenstadt und ihre liebevoll so genannten " Viecher “ sind
ein besonderer Fall für sich. Was
einem da an überbordender Kreativität und völlig unerschrockener Herangehensweise an Figur und Material entgegenkommt, ist schlichtweg beeindruckend."* Bri Hellinckx ist Künstlerin der "Galerie Offenes Atelier, D.U. Design" ![]() |
![]() | Die Geburt der "Viecher" "Aufgebaut als Drahtgerüste und zum Leben erweckt mit trivialen Gegenständen des Alltags, daraufhin mit bunten und schillernden Farben bemalt, begegnen uns diese Kinder ihrer Schaffenskraft. Sie stellen sich mutig und frech vor uns hin und erzählen ihre Geschichte. Und jedes einzelnde von Bri’s Viechern hat tatsächlich eine besondere Geschichte, sagen wir doch einfach, erlebt. Nehmen wir als Beispiel ihren „Gegenzeitwart“ her, der sich von der Zeit ausgesaugt und nackt in der Gegenwart stehen gelassen fühlt. Und doch und zum Trotz kostet er sein Leben aus, stopft sich voll mit seinen Erinnerungen, auf dass er ewig leben werde. | ![]() | |
Vollgestopft mit farbfigürlichen Ideen und Visionen ist Bri Hellinckx, wie es scheint. Lassen wir uns jedoch keinesfalls alleine von der vordergründigen Fröhlichkeit der bunten Farben verblenden – sehen wir auch genauer hin und entdecken die teils sehr berührenden und teils recht kritischen Hintergründe dieser faszinierenden Wesen. Und auf der Suche nach dem Ende der Kreativität ist sie gewesen, sagt Bri – auf dass sie es niemals finden mag!" * * Texte von Barbara Rapp | ![]() | ||
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Schaffenskonzept Ich erschaffe figürliche Skulpturen, deren Körper ich aus trivialen und alltäglichen Werkstoffen ausarbeite und nachfolgend mehrmals übermale. Zu jeder Figur verfasse ich ein Gedicht welches ihren
konzeptionellen Werkgedanken festhält. Meine
Skulpturen nenne ich liebevoll meine "Viecher". | ![]() | ||
![]() | Ich schaffe durch meine kompromisslosen
Arbeiten dem unendlichen Raum an Ideen und Formen greifbare leibliche Körper.
Zu
jeder Zeit sehe ich es als meine Berufung der Matrix der Kreativität
fortlaufend neue und unbekannte Ideen, Formen und Funken zu entlocken. Das Ende der Kreativität | ![]() | |
![]() | Es ist
meine Berufung das Ende der Kreativität zu skizzieren und die bei diesem
abtastendem Vorgang gewonnen Eindrücke als verkörperte Wesen zu
irdischem Leben zu erwecken. Ich werde der Spur der Imagination ad infinitum folgen, denn ich kann nicht anders als ihrem Ruf nach stets originellen Hüllen für ihre Verkörperung ergeben zu gehorchen. Bausteine der Ideen | | ![]() Foto mit Galeristin Elisabeth Rimmer und Ferdinand Vouk, dem Bürgermeister von Velden am Wörthersee |
![]() | Seit
meiner Kindheit bin ich immer wieder aufs neue von der Vielzahl der
bunten Bildpunkte die im täglichen Leben auf uns allesamt einströmen fasziniert. Diese Bilder nutze ich in meiner Arbeit indem ich diese in ihre grundlegenden Bestandteile zerlege und wieder als Bausteine für neue Formen zusammensetze. Mich fasziniert es stets aufs neue einer Idee einen dreidimensionalen Raum zuzuweisen. Meine realisierten Arbeiten finden Sie in der Galerie sowie
auf den Seiten der Werkgalerien. | ![]() Foto
mit LH. Hans Niessl |
![]() | ![]() | „Kreativität ist wie eine Schlange die du um den Hals trägst. Wenn Sie dich mag kannst du sie auch als Halsband tragen. Kreativität beißt nicht." Bri Hellinckx | | ![]() |
Update: 30. Aug 2010 | |
![]() | ![]() | ![]() Fotos: Sabine Jandl-Jobst |




































